Dienstag, 27. Januar 2015

Wäschebeutel mit Applikationen

Da ich in letzter Zeit wieder häufiger privat, aber auch beruflich für mehrere Tage unterwegs bin habe ich mir aus dem alten Bettlaken, aus dem auch der "Flip" entstanden ist, Wäschebeutel genäht. Das ist weiter nichts besonderes: einfache, weiße Beutel mit Tunnelzug und Band, in denen ich meine Wäsche im Koffer zusammenhalte und separieren kann.
Da mir das aber zu langweilig war, habe ich mich mal im Applizieren probiert, inspiriert von den Büchern "Das ganz andere Nähbuch" und "Das etwas andere Nähbuch", in die ich vor kurzem mal herein schnuppern durfte.
Bei dieser Technik wird mit der Nähmaschine sozusagen gemalt, also ohne Nähfuß und ohne Stofftransport genäht - und das zu bearbeitende Stück Stoff wird in einen Stickrahmen eingespannt für eine bessere Handhabung.



Diese Art des Nähens fand ich anfangs ganz schön ungewohnt und knifflig, aber Übung macht bekanntlicherweise den Meister.

Und, könnt ihr erraten welcher Beutel für saubere, und welcher für schmutzige Wäsche ist??? ;-)

Einen schönen Creadienstag wünsche ich euch!!



 

Donnerstag, 22. Januar 2015

Selbstgenähte Gesichtsreinigungspads

Vor einiger Zeit stolperte ich über einen Post (das muss bei Ommella gewesen sein!) in welchem selbstgenähte Pads zur Gesichtsreinigung beschrieben wurden.

Seitdem spukte der Gedanke mir auch welche zu nähen in meinem Kopf herum und konnte nun kürzlich, mit meinem neuen Maschinchen, endlich umgesetzt werden:




16 Stück sind entstanden aus 2 Mikrofaser-Tüchern.
Ommella hat normale Handtücher genutzt und diese mit der Overlock bearbeitet.

Die Mikrofaser-Tücher habe ich also aufeinander gelegt und fest gepinnt, Kreise aufgezeichnet und ausgeschnitten. Dann mit der neuen Nähmaschine 2x im engen Zick-Zackstick umrandet.
Das hat dann bei 16 Pads eben gedauert, aber es hat sich gelohnt!


Die kann man dann einfach im Wäschesäckchen mitwaschen, produziert weniger Müll und schont den Geldbeutel.
Nach dem ersten Testlauf kann ich sagen: Super Sache!! :)

Eine Anleitung zum Pads häkeln habe ich hier noch auftun können. Zum Häkeln bin ich leider zu doof.

Verlinkt bei RUMS.

NEUE NÄHMASCHINE!!!

Eine neue Nähmaschine ist eingezogen in meine Näh- und Bastelecke! Mein ganzer Stolz ;-D

Nachdem meine alte Maschine, eine Pfaff 204 (Dachbodenfund) mich im Spätherbst hat hängen lassen (davon hatte ich hier schon berichtet) habe ich mich auf die Suche gemacht nach einem neuen Schätzchen. Das hat eine Weile gedauert, denn es gibt ja so unendlich viele Modelle! Wahnsinn! Nach einigen Stunden Internetrechereche und Besuchen in diversen Nähzentren und -shops habe ich mich für die Gritzner tipmatic 6152 entschieden (Gott sei Dank hat die Suche solange gedauert - da blieb genug Zeit zum Sparen, plus Weihnachten..).



Bisher habe ich nur einfache Projekte mit der neuen Maschine ausgeführt, aber ich bin begeistert. Sie läuft relativ leise und schreckt auch vor mehreren Lagen dickem Stoff nicht zurück. Die Stichweite lässt sich stufenlos einstellen (ich dachte das wäre ein Basic, weit gefehlt..) und endlich kann ich auch Elastik- und Blindstiche nähen. Neben allerlei anderem Firlefanz den ich vermutlich nie brauchen werde, aber wer weiß..
Ich hoffe jedenfalls mir hier meine erste und letzte Nähmaschine gekauft zu haben!

Dienstag, 20. Januar 2015

"Flip" gegen kalte Füße

Wenn nachts die Decke verrutscht gibt es kalte Füße. Zumindest für den Herrn, denn ich bin (Gott sei Dank) etwas kleiner. Um dem abzuhelfen habe ich heute meinen "Proto-Flip" genäht. Und der sieht so aus:




Aus einem alten Baumwoll-Bettlaken habe ich 2 Rechtecke à 75x40 cm ausgeschnitten, versäubert und jeweils unten, mittig an den Bettbezug genäht - eins oben, eins unten (Bild #1).
Das angenähte Stückchen kann dann unter die Matratze geschlagen werden (Bild #2) und die Decke verrutscht nicht mehr! Der Herr ist glücklich. Und ich auch, denn jetzt kann er wieder meine kalten Füße wärmen :D

Verlinkt beim Creadienstag.

Donnerstag, 8. Januar 2015

Schal & Mütze

Hier möchte ich eine Anleitung für einen Beanie mit euch teilen, den ich schon diverse Male gestrickt habe -> auch für mich!! Und dessen Herstellung unkomplizierter nicht sein könnte.

Anlass für diesen Post war allerdings ein Wichtelgeschenk, für dass ich notgedrungen zu den Nadeln greifen musste, da meine Nähmaschine im November plötzlich angefing Funken zu sprühen. (Das Problem ist mittlerweile behoben und liefert Stoff für einen happy Post am Freutag :) dazu also morgen mehr)

Also, es ging eigentlich um die Anleitung..
Es entsatnd eine Schal-Mützen Kombi (die ich einfach mal beim RUMS verlinke, da ich diesen, meinen Beanie über alles liebe):



1. Auf dem Nadelspiel (ich nehme gerne Stärke 8) 64 Maschen (M) anschlagen und abwechselnd linke und rechte M arbeiten bis ein Bund von ca. 4 cm entstanden ist.

2. Auf die Rundstricknadel wechseln und 21 Reihen (R) jeweils 1 Umschlag (U) arbeiten, 2 M rechts zusammenstricken, 1 U usw.

3. 22 R.: jeweils 2 M rechts zusammen stricken -> 32 M

4. 23 + 24 R.: rechts stricken

5. 25 R.: aufs Nadelspiel wechseln. Jeweils 3.+4. M rechts zusammen stricken -> 6 M pro Nadel

6. 26 R.: rechts stricken

7. 27 R.: jeweils die 2.+3. M rechts zusammen stricken -> 4 M pro Nadel

8. 28 R.: 2 M rechts zusammen stricken, Endfaden durchziehen. Fertig!!

Da meine zu bewichtelnde Freundin einen recht kleinen Kopf hatte habe ich etwas weniger Machen genommen.

Zum Schal:
nach dem Beanie blieb mir nur noch etwas mehr als ein Knäuel und so wurde der Schal etwas kurz (26 M, rechts/links). Kurz entschlossen habe ich 2 Knöpfe besorgt, die letzten paar cm nochmal aufgeribbelt und 2 Knopflöcher eingearbeitet. Knöpfe am anderen Ende aufgenäht und fertig! Eine schöne Notlösung wie ich finde.
Sie hat sich sehr gefreut über mein Geschenk und ich hatte viel Spaß beim Stricken.

Ich hoffe die Anleitung zum Beanie gefällt und ihr habt genauso viel Spaß daran wie ich :o)

Dienstag, 6. Januar 2015

Sieg der Kreativität über Betonwand

Da wir jetzt schon 1 Jahr in der neuen Wohnung sind wurde es langsam mal Zeit meine Bilderrahmen  aufzuhängen. Was mich bisher davon abgehalten hat sind die Betonwände - da muss man immer gleich mit schwerem Gerät anrücken. Da ich aber gerne Bilder und Bilderrahmen alle Nasenlang austausche macht es meiner Meinung nach wenig Sinn unzählige große, tiefe Löcher zu bohren (wir wohnen auch zur Miete) und somit musste eine andere Lösung her:


2 Schrauben halten ein Stück Treibholz aus dem Rhein und daran habe ich jetzt meine Rahmen gehängt. Mit Schnur! So, Betonwand, da guckeste aber.. ;-)

Und ich kann hängen und tauschen wie ich lustig bin! Ein guter Start ins neue Jahr mit meinen Lieben überm Schreibtisch :)

Verlinkt beim Creadienstag